écolsiv – Schule inklusiv

Assistenz mit pädagogischem Profil - Menschen mit Behinderung im Arbeitsfeld Schule

Im Projekt écolsiv werden Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Lernbehinderung fit gemacht für eine pädagogische Tätigkeit im Arbeitsfeld Schule. Sie werden darin begleitet, ihren Platz in der Schule zu finden (Supported Employment).

Sie partizipieren zusammen mit Studierenden und Dozierenden an Ausbildungsmodulen mit Schwerpunkt Inklusion einer Pädagogischen Hochschule. Sie qualifizieren sich im neu konzipierten Studiengang mit Portfolio-Abschlüssen zur Assistenz mit pädagogischen Profil.

Gehören Sie zu den

  • Menschen ab 20 Jahren mit kognitiver Beeinträchtigung oder Lernbehinderung, welche den Wunsch haben, in der Schule zu arbeiten?
  • Schulen, welche sich für die Inklusion einsetzen und Lust haben, Menschen mit solchen Beeinträchtigungen eine Arbeit als pädagogische Assistenz zu bieten?
  • Lehrpersonen der Kindergarten- und Primarstufe, welche bereit wären, Praktika für écolsiv-Studierende anzubieten?

Oder interessieren Sie sich sonst für das Thema Inklusion und für unser Projekt?

Dann freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Unsere Projektleiterin, Cornelia Müller und der Projektverantwortliche stehen Ihnen zur Verfügung.

Erste Erfahrungen mit écolsiv sind positiv

Im Herbst 2017 sind zwei Studierende im Projekt gestartet. Die ersten Hürden konnten erfolgreich gemeistert und Anpassungen am Projekt vorgenommen werden. So sind denn die ersten Erfahrungen durchwegs positiv, sowohl für die beiden Studierenden als auch die Praxislehrpersonen und die Dozierenden.

Auch die übrigen Studierenden trauen sich bereits nach kurzer Zeit gemeinsamen Studiums mit den beiden écolsiv-Studenten den Umgang mit den Herausforderungen rund um die Inklusion von Menschen und Kindern mit besonderen Bedürfnissen signifikant besser zu. Dies zeigt eine erste Auswertung der Begleitstudie PROFIS bereits auf.

Lesen Sie dazu auch den Auszug aus dem "Spiegel - News rund ums Schulemachen" vom April 2018.

Erster Begegnungstag zum Projekt

Ein Jahr nach dem Start des Projektes mit zwei Studierenden suchten wir am Begegnungstag den Dialog mit allen Beteiligten und weiteren Interessierten. Wir boten Einblicke in die konkrete Umsetzung des Projektes im Studium und in der Berufspraxis. Mitstudierende in der Rolle als Tutoren, Praxislehrpersonen, Dozierende und Coaches berichteten von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und ihren Stolpersteinen. Daran anschliessend diskutierten wir in sieben verschiedenen Workshops aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen rund um das Projekt und um die Inklusion an Hochschulen.