Grundlagen

Kompetenzorientierte Förderung im Freien Spiel

Im 1. Zyklus orientiert sich der Unterricht stark an der Entwicklung der Lernenden. Ausgehend von den individuellen Voraussetzungen und der Heterogenität der Gruppe werden alle Kinder gefördert. Spielen ist eine zentrale Tätigkeit, um Kompetenzen zu erwerben. Am Anfang des 1. Zyklus ist insbesondere das freie Spiel im offenen, vorbereiteten Raum zentral (LP21, Grundlagen, S. 24). Über geeignete Spielmaterialien und Lernumgebungen kann an bereits vorhandene Interessen der Kinder angeknüpft und die Neugierde geweckt werden, Neues zu erkunden. Im Kurs wird aufgezeigt und diskutiert, wie kompetenzorientierter überfachlicher und fachlicher Unterricht im freien Spiel umgesetzt werden kann. Zentral dabei sind die Spiel- und Lernbegleitung der Kinder durch die Lehrperson, die didaktische Gestaltung des Raums und die Beobachtung, Beurteilung und Förderung der individuellen Voraussetzungen sowie Interessen der Lernenden.

Kompetenzorientiertes Beurteilen als Team

Die Lehrpersonen setzen sich mit ihrer Beurteilungspraxis auseinander und erarbeiten ein gemeinsames, LP21-kompatibles Beurteilungskonzept. Dieses soll und kann in geeigneter Form nach innen und nach aussen kommuniziert werden. Dabei stehen die Qualitätskriterien der Kohärenz und der Transparenz im Zentrum. In einem Vorgespräch werden Voraussetzungen und Erwartungen des jeweiligen Teams geklärt. Innerhalb des Themas können zusätzliche Schwerpunkte gesetzt werden:

  • Selektion
  • standardisierte Tests
  • überfachliche Kompetenzen (Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten)

Neue Angebote wieder möglich ab dem Schuljahr 2018/19.

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