Aktuelle Evaluationen

Regelmässig überprüfen wir die Qualität und Wirkung unserer Ausbildungs- und Weiterbildungsgänge.

Fernlernen Mai 2020

Im Coronajahr wurden wir abrupt in den Fernlernmodus geschickt. Die Folgen dieses Umstellung nahmen uns Wunder und so untersuchten wir schon im Mai, wie uns diese Umstellung gelang und was wir für die weiteren Fernlernsemester beherzigen sollen. Die vollständige Auswertung der Untersuchung finden Sie hier: Check Up Distance Learning Mai 2020

ausgewählte Ergebnisse:

  • Die Umstellung auf Distance Learning und die neue Organisation ist in den Augen der Lernenden und der Lehrenden gelungen.
  • Mehr als drei Viertel der Lernenden attestieren ihren Lehrenden, tendenziell gut mit den neuen Tools zurecht zu kommen.
  • Die Lernenden können kaum genug bekommen von persönlichen Feedbacks durch die Lehrenden
  • 2/3 der Studierenden am Institut geben an, im Fernunterricht weniger motiviert zu lernen.
  • Hingegen sind die Studierenden trotz relativ tieferer Motivation optimistischer bezüglich ihrem Lernerfolg im Fernunterricht:
    - 46.3 % der Studierendenglauben, dass sie im Fernunterricht gleich viel lernen
    (38.9 % geben an, weniger zu lernen)
  • Ein Drittel der Studierenden (31.9%) geben an, zu Hause abgelenkt zu sein.

  • Der eingeschätzte zeitliche Aufwand ist für 68% der Dozierenden im Fernunterricht deutlich höher.
  • Der kollegiale Support wie auch die Unterstützung durch die Schulleitung werden in als sehr gut erlebt (Institut: 81.3% / 87.8%).

Diesmal schauten wir mit den Studierenden, die das Studium im Sommer 2018 abschliessen, das Thema "Partizipation" genauer an.

Folgende Ebenen von Partizipation wurden untersucht.

1. Eigenständiges Lernen:
Autonomie von Ort, Zeit und Form des Lernen

2. Lerninhalte und Ziele:
Mitsprache und Mitbestimmung bezüglich Lerninhalten und Lernzielen
Mittelwert

3. Gestaltung des gemeinsamen Lernens in der Studiengruppe
Nutzung der O-Stunde um klasseninterne Angelegenheiten und Bedürfnisse zu besprechen und zu klären
Einbringen von Vorschlägen in übergeordnete Gremien

4. Organisation:
Mitsprache und Mitbestimmung in der gesamten Institution

5. Mitsprache und Mitbestimmung bei schul- , bildungs- und standespolitischen Anliegen

ausgewählte Ergebnisse

Es zeigte sich, dass die Studierenden mit den Partizipationsmöglichkeiten mehrheitlich zufrieden sind.

Eigenständiges Lernen ist möglich (Umsetzungsgrad bei 68 von 100),
Sie können das gemeinsame Leben in der Studiengruppe aktiv gestalten (75 von 100)
Bei organisatorischen Fragen besteht die Möglichkeit zu Mitsprache und Mitbestimmung (65 von 100)

Etwas kritischer fiel die Einschätzung bezüglich der Mitsprache bie schul-, Bildungs- und standespolitischen Fragen aus (46 von 100) und bei der Mitsprache bei Lerninhalten und Studienzielen (55 von 100).

Die Studierenden brachten viele wertvolle Anregungen ein, wie und wo die Partizipation noch verstärkt werden kann. Sie fliessen in die Weiterentwicklung der Institution ein.

berufliche Kompetenzen am Ende des Studiums

Im Jahr 2013 wurde mit einer aufwändigeren Umfrage erhoben, in welchem Mass die Studierenden am Ende des Studiums über die berufsrelevanten Kompetenzen verfügen.

Wesentliche Ergebnisse:

Die Absolventinnen und Absolventen schätzen ihre beruflichen Kompetenzen unmittelbar nach der Ausbildung insgesamt als sehr solide ein.

Besonders hoch eingeschätzt werden die ‚eigene Sozialkompetenz’, sowie die Kompetenz ‚Schülerinnen und Schüler motivieren’ zu können und ‚ein von Vertrauen geprägtes Unterrichtsklima [zu] schaffen’. Ebenfalls hoch ist die Fähigkeit, den ‚Unterricht [zu] reflektieren’.

Tiefere Werte erreichen die Einschätzungen bei ‚Elternarbeit’ ,‚zentralen theoretischen Konzepten’, ‚Rücksicht auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen nehmen’, und ‚obligatorische Lehrmittel einsetzen zu können’.

Am Institut Unterstrass liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung auf dem wirksamen Umgang mit Heterogenität. Die Items, die zu diesem Schwerpunkt gezählt werden können, liegen in der

Einschätzung der Absolvierenden eher im hinteren Bereich (‚Umgang mit Heterogenität’ auf Rang 24, ‚Rücksicht auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen nehmen’ auf Rang 27).