Studienkultur

«Spiel- und Lernwerkstatt Umwandlung»

Das Abschlussprojekt des Studiengangs DKU18 zum Thema «Spiel- und Lernwerkstatt Umwandlung» hat eine grosse Veränderung hinter sich. In diesem Jahr können wir Sie alle einladen, denn das Projekt findet einmalig online statt. Sehen Sie sich noch heute unsere «Spiel- und Lernwerkstatt» an.

Eine praxisnahe Ausbildung

Am Institut Unterstrass schreiben wir die Verbindung zwischen Theorie und Praxis gross. Damit wir unserem Anspruch gerecht werden, absolvieren die Studierenden verschiedenste Praktika und Vikariate. Dabei lernen sie sowohl im Teamteaching zu unterrichten als auch allein die Verantwortung für eine Klasse zu übernehmen.

In einer aktuellen grossen Befragung attestieren 9 von 10 unserer Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung am Institut Unterstrass denn auch, dass sie in hohem Mass auf den Berufseinstieg vorbereitet wurden. Eine Rückmeldung, die den erfolgreichen Praxisbezug bestätigt.

Inklusion als Dialog

Das Institut Unterstrass konzentriert sich seit vielen Jahren auf den wirksamen Umgang mit Vielfalt in der Schule.

Wir setzen uns für eine Schule für alle ein. Es gilt den Gedanken der Inklusion konsequent weiterzuverfolgen und umzusetzen. Zusammen mit der Bildung und Erziehung von 4- bis 8-jährigen Kindern ist dies unser spezielles Anliegen. Lesen Sie dazu die Beschreibung unseres Entwicklungsschwerpunktes "Inklusion als Dialog".

Wir haben beim Projekt "Fokus starke Lernbeziehungen" des Volksschulamtes mitgedacht und entwickeln zusammen mit Lehrpersonen und Studierenden die Tragfähigkeit der Regelklassen weiter. So ist auch eine Publikation zur inklusiven Pädagogik und Didaktik entstanden.

Am Institut Unterstrass studieren Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zusammen mit den Studierenden des Lehramtes im Programm écolsiv.

Gemeinsam mit anderen Hochschulen bilden wir das Netzwerk für inklusive Hochschulbildung - Stark hoch drei. Das Projekt wird von swissuniversites unterstützt. In einem zweiten solchen Projekt entwickelt das Institut Unterstrass Module der Lehrerbildung zum Thema Migration weiter und erprobt sie auch gleich mit den aktuellen Ausbildungsgängen.

Inklusion kann nicht rezeptartig verordnet werden. Sie muss gemeinsam mit allen Beteiligten immer wieder neu hergestellt werden. Wir messen deshalb dem Dialog einen grossen Stellenwert bei. Reden mit - nicht reden über.

Für die Ausbildung am Institut Unterstrass wurden im Positionspapier "Inklusion im Dialog" gemeinsame Grundsätze in der Haltung der Dozierenden formuliert.


Lernlandschaft

Die Lernlandschaft lädt ein zum Lernen mittels vielfältigem strukturierten und unstrukturierten Material, durch Spiele, Werkzeuge, Instrumente, Bücher. Je nach Ziel und Inhalt einer Unterrichtseinheit kann die Lernlandschaft von den Dozierenden oder von den Studierenden zu Lernumgebungen arrangierten werden. Nischen und das Material können genutzt oder neue Lerninseln können mit dem vorhandenen Mobiliar geschaffen werden, um qualitativ guten Aufgabenstellungen nachzugehen. Es gibt kein Vorne und kein Hinten. Es gibt verschiedene Mitten, die bespielt werden können. In der Lernlandschaft wird in der (be-)greifenden und bewegten Auseinandersetzung einer Sache nachgegangen und im Dialog alleine oder in der Gemeinschaft darüber ausgetauscht.

Weiterführende Informationen unter Media: Werkspuren 2/2018: Mobile Lernräume

Pädagogischer didaktischer Leitfaden zu den Übergängen in den Kindergarten und in die Primarstufe

Eine Zusammenarbeit zwischen der PHZH und dem Institut Unterstrass.

Der Leitfaden zeigt einen Paradigmenwechsel auf, weg von den Erwartungen, was Kinder beim Eintritt in den Kindergarten/Primarstufe können sollen, hin zum Fokus der Unterstützung des Übergangprozesses. Das Spiel als wichtiger Lernmotor wird dabei als bedeutender Erfolgsfaktor beleuchtet. Die 4 Leitfäden und deren Filme, veranschaulichen dies und unterstützen alle Beteiligten die Übergänge erfolgreich und praxisnah umzusetzen.

Eintritt in den Kindergarten

Übergang in die 1. Klasse

Offen Und Frei Möbilierbar