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Umsetzung VSG
Unterstützungsangebote Zusammenarbeit Zusammenarbeit ist für die Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes zentral. Zusammen gestalten Lehrpersonen das Schulprogramm, zusammen ermöglichen sie Blockzeiten oder fördern im Teamteaching integrativ. Das Volksschulamt unterstützt finanziell zwei neue Kurzweiterbildungen, die direkt im Schulhausteam umgesetzt werden können: Angebot 48 „Effizientes Teamteaching“ und Angebot 24 „Schule und Unterricht gemeinsam entwickeln“.
Die Struktur unserer Weiterbildungen ist immer gleich, nämlich dreiteilig (3x ein halber Tag). Dabei machen wir im ersten Teil zusammen eine Standortbestimmung, beschreiben den Handlungsrahmen, vermitteln Informationen zum Thema und entwickeln einen Umsetzungsplan. Im zweiten Teil überprüfen wir die Umsetzung der Aufträge, ergänzen sie, geben Informationen weiter und formulieren neue Aufträge. Im dritten und letzten Teil evaluieren wir zusammen die Umsetzung und entwerfen die Weiterentwicklung.
48. Effizientes Teamteaching
Die neue sonderpädagogische Verordnung sieht vor, dass die Förderlehrperson mindestens einen Drittel ihres Pensums für den gemeinsamen Unterricht mit der Regellehrperson einsetzt. Die Weiterbildung unterstützt Sie im Erarbeiten dieses kooperativen Unterrichtens. - Wann ist Teamteaching sinnvoll? Bzw. welche Sequenzen des Unterrichtens sollen wir gemeinsam, welche allein durchführen, damit wir befriedigende Ergebnisse erreichen? - Welche Unterrichtsformen eignen sich für Teamteaching, welche eher nicht? - Wie sieht effizientes Teamteaching aus? - Wie werden die Rollen und Funktionen sinnvoll verteilt? - Welchen Handlungsspielraum haben wir? Ziele Die Teilnehmenden - wissen, wie Teamteaching effizient organisiert wird - können Teamteaching so einsetzen, dass es für Lernende UND Lehrende von Nutzen ist. - klären ihre Rollen im Teamteaching
Inhalte - Situationsanalyse am Schulort - Rollenmodelle, -aufteilung und effiziente Organisation - Durchführung von gemeinsamen Standort- und Fachgesprächen
24. Schule und Unterricht gemeinsam entwickeln
Die Schul- und Unterrichtsentwicklung wird von der Schulkonferenz mit der Schulleitung verantwortet und im Schulprogramm festgelegt. Für die Erarbeitung des Schulprogramms und deren Umsetzung sind verschiedene Zusammenarbeitsformen nötig. Welche Formen der Zusammenarbeit sind wann nützlich? Wie werden Schulprogramm und Unterrichtsentwicklung miteinander verknüpft? Bzw. wie können wir das, was wir täglich tun, gegen aussen sichtbar machen? Wie wird Unterrichtsentwicklung von aussen erkennbar?
Ziele Die Teilnehmenden - werden sich bewusst, was sie im Unterricht alles tun - wissen wie die Entwicklung gegen aussen sichtbar gemacht wird - wissen wie man Unterrichtsentwicklung und Schulprogramm miteinander verknüpft - können einfache Kriterien zur Überprüfung von Entwicklung festlegen
Inhalte - Zusammenhang zwischen Unterricht und Schulprogramm - Projekt und Prozessgestaltung
Struktur Dreischrittig, nachhaltig, praxisbezogen. Jeder Teil besteht aus einem halben Tag mit dem ganzen Schulhausteam. Zum Teil kommen Coachings mit der Schul- oder Projektleitung dazu.
Umgang mit Vielfalt
Wirkungsvoller Umgang mit Vielfalt bedeutet, dass ich Kinder mit verschiedenen Lernvoraussetzungen – sei dies aufgrund der Begabung, der Sprache, des Alters oder andern Unterschieden - in einer Klasse unterrichten kann.
Ziele Die Teilnehmenden - können den Unterricht so organisieren, dass Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen (Alter, Begabung, Leistungsfähigkeit usw.) in der Regelklasse gefördert werden
- können die heterogenen Leistungen kompetent beurteilen - können Lernen am gemeinsamem Gegenstand gestalten - wissen, welche Unterrichtsmaterialien sich für heterogene Lerngruppen eignen
- kennen ihren Handlungsspielraum, seine Möglichkeiten und Grenzen Inhalte - Individuelle und kooperative Lernformen - Lernen am gemeinsamen Gegenstand - Problemorientierte Aufgaben - Unterricht differenzieren (mit Fokus auf ein Fach, z.B. Mathematik, Deutsch, M & U) - Altersdurchmischtes Lernen - Beurteilung im offenen Unterricht
Struktur Weil wir möchten, dass Weiterbildungen nachhaltig wirken, organisieren wir unsere SCHILWs in zwei bis drei Teilen, die je einen halben Tag dauern.
Im ersten Teil eruieren wir die schon vorhandenen Erfahrungen. Darauf aufbauend vermitteln wir neue Erkenntnisse zum Thema, beschreiben den Handlungsspielraum und entwickeln zusammen einen Umsetzungsplan. Im zweiten Teil reflektieren wir die Umsetzung – was ging gut, wo waren Stolpersteine? Wir ergänzen inhaltlich und unterstützen die weitere Umsetzung. Im dritten und letzten Teil evaluieren wir zusammen und helfen bei der Weiterentwicklung des Themas. Auskunft Sind Sie interessiert?
Dann freut sich Eva Hug über Ihre Kontaktaufnahme: eva.hug(at)unterstrass.edu, Telefon 043 255 13 65.
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